dieses Mal musstet Ihr leider etwas länger auf Neuigkeiten von Maggie und Arnold warten. Einer der Gründe hierfür: Genau wie unser Comic-Paar haben auch die an diesem Blog beteiligen Personen einmal Urlaub, so auch Frau Mag. Cornelia Baumgartner, der wir an dieser Stelle herzlich dafür danken möchten, dass sie uns immer so gut betreut. Liebe Cornelia: Þakka þér kærlega! So sagt man „Herzlichen Dank!“ auf Isländisch – und dort haben Maggie und Arnold auf den Rat von Christine aus Salzburg hin ihre Ferien verbracht.

Maggie McFearsome and the Giant Anteater - Chapter 11

Chapter 11: Urlaubsgrüße von Maggie und Arnold!

Liebe Fans von Maggie und Arnold,

dieses Mal musstet Ihr leider etwas länger auf Neuigkeiten von Maggie und Arnold warten. Einer der Gründe hierfür: Genau wie unser Comic-Paar haben auch die an diesem Blog beteiligen Personen einmal Urlaub, so auch Frau Mag. Cornelia Baumgartner, der wir an dieser Stelle herzlich dafür danken möchten, dass sie uns immer so gut betreut. Liebe Cornelia: Þakka þér kærlega! So sagt man „Herzlichen Dank!“ auf Isländisch – und dort haben Maggie und Arnold auf den Rat von Christine aus Salzburg hin ihre Ferien verbracht. Þakka þér kærlega auch an alle anderen, die am Sommerpreisrätsel teilgenommen haben. Warum die Wahl auf Island gefallen ist und nicht auf einen der feinen anderen Vorschläge könnt Ihr hier auf dem neuesten Artwork von Jacky sehen. Für Island sprach neben der Feenbeauftragten nämlich die Badekultur. Und Maggie und Arnold lieben das Baden – insbesondere in der Natur. Im Rahmen ihres ersten Abenteuers, unsere Nullnummer, haben die beiden die traumhafte Badekultur der 1920er Jahre in Gars am Kamp (http://anteater-comic.net/?p=37) erkundet. Heute präsentieren wir Euch Badefreuden im Geysir – und erstmals Arnold ohne Badeanzug! Andere Zeiten, andere Sitten …

 

 

Was gibt es sonst noch Neues aus der Welt von Maggie und Arnold zu berichten? Am letzten Tag des Monats gibt es wieder eine Fortsetzung des Webcomics (http://anteater-comic.net/). Ansonsten zerbrechen wir uns schon ein wenig den Kopf über unsere erste Einzelausstellung in der von der Kuratorin und Künstlerin Klaudia Stöckl geführten Stadtgalerie in Waidhofen/Ybbs. Ja, stimmt, die Eröffnung ist erst im September 2018. Aber da wir diesmal einen ganzen Raum bespielen dürfen, kann Jacky auch ENDLICH richtig groß arbeiten. Während wir in unseren bisherigen Ausstellungsprojekten maximal A3-große Elemente verwenden konnten, wollen wir diesmal lebensgroß werden. Bislang konnten wir im Copyshop oder gar zu Hause ausdrucken – das geht bei diesem Format nicht mehr. Und das hat Konsequenzen wie erhöhte Material- und Druckkosten. Daher machen wir uns zur Zeit schlau, wie man Förder_innen gewinnen kann, z.B. für die unentgeltliche Zurverfügungstellung von Material (Sachsponsoring). Der erste Schritt führte uns zum Fundraising- und Sponsoring-Experten Mag. Rainer Otte von der Kulturförderungsagentur Kulturpaten in Leipzig (http://www.kulturfoerderungspaten.de/). Dies hat er uns empfohlen:

„Egal ob öffentliche oder private Förderung – ja man benötigt gutes Material über das zu fördernde Projekt: Zumindest eine kurze (1 Din A4 Seite) Projektbeschreibung, einen ausführlichen Finanzplan, eine Referenzliste der beteiligten Personen und (ganz wichtig für alle Projekte!) eine den Förderer überzeugende Präsentation zum Projekt. Die Frage lautet, warum sollte ein Förderer und genau dieser Förderer das Projekt unterstützen? Was hat er davon und wie kann er die Finanzierung kontrollieren? Öffentliche Förderer und Stiftungen bestehen zum Ende eines Projekts auf einen Verwendungsnachweis, die Arbeitszeit dafür darf im Finanzplan, wie vieles mehr, nicht vergessen werden. Genauere Auskünfte und Hilfestellung gebe ich gern, einfach mailen und mal fragen, dann sehen wir weiter.“

 

Oh je, also noch viel zu tun. Eine Präsentation haben wir nämlich noch nicht … Auch für unsere in nicht ganz so weiter Ferne liegende Partizipation beim Nextcomic-Festival 2018 in Linz kann diese Information vom Fachmann wichtig werden, denn auch dort wollen wir mit einer größeren Arbeit vertreten sein. Neue brandschutzbezogene Informationen bezüglich unseres Beitrags liegen uns noch nicht vor, aber inzwischen wurde das Thema ja offiziell bekannt gegeben: Alles dreht sich um Alice! Dass Lewis Carrolls Buch „Alice im Wunderland“, das im Jahr 1865 erstmals unter dem Titel „Alice’s Adventures Under Ground“ erschien, auch in der Welt von Maggie und Arnold eine wichtige Rolle spielt, haben sich viele von Euch sicher schon gedacht, als sie Jackys Cover für „Maggie McFearsome and the Giant Anteater“ gesehen haben.

 

 

Ausgangspunkt hierfür war eine Sequenz im Eggy-Skript, die wir vorab hier im Blog exklusiv mit Euch teilen. Zur Orientierung: Bei der Textpassage handelt es sich um einen Traum, den Maggie kurz nach ihrer ersten Begegnung mit Arnold hat – und nicht allzu lange nach der Trennung von ihrem Mitbewohner und Freund Anthony. Wer nochmal die Zusammenfassung für den Gesamtüberblick lesen möchte, findet sie hier. Nächstes Mal mehr zum Webcomic, zu Linz und Ybbs!

 

Viel Spaß bei der Lektüre wünschen Euch nun

Eggy und Jacky

 

Sneak Peak: „Maggie McFearsome and the Giant Anteater“; Text: Eggy, 2015

                                                                                                                                                 

Maggie und Anthony sitzen am Küchentisch. Anthony ist rasiert und vollständig angezogen: Schwarzer Rollkragenpullover, schwarze Jeans, Sakko. Vor ihm steht ein Kaffeebecher. Er sitzt auf dem A-Bär-Stuhl, vom Betrachter aus ist das links.

Maggie sieht völlig verheult und am Ende aus. Sie trägt eine Art Poncho über einem geringelten Kleid, von dem man aber nur die Ärmel sieht. Der Poncho ist unförmig und eher wie eine Decke mit Loch für den Kopf darin. Maggie hält sich mit beiden Händen an einem Teebecher fest.

Anthony wirkt sehr neutral und redet mit Maggie, anscheinend geht das schon länger so… vielleicht haben sie die ganze Nacht mit Reden verbracht.

 

Anthony: „Look Maggie, let’s don't make this difficult, okay? You are a wonderful woman …  person, I mean. And I am grateful for the time we spent together. But Judith and I, … I guess, I never got over her and the divorce. And now she wants me back… Sorry, Maggs, but she is the woman of my life.“

 

Maggie sitzt wie paralysiert am Tisch und sagt GAR NICHTS.

Anthony hat zwei Koffer neben sich am Tisch, einer davon ist der Saxophonkoffer. Er legt seinen Wohnungsschlüssel zwischen sich und Maggie auf den Tisch.

Anthony: „You are smart, funny and sexy, Maggie –  and you are still young. I am sure you will find someone else."

Anthony nimmt die Koffer und geht. Maggie bleibt sitzen. Sie sieht sehr schmal und klein und irgendwie geschrumpft aus. Möbel, Becher, Bilder, alles wirkt zu groß und larger than life.

Das Haus beginnt zu vibrieren, dann zu schwanken. Maggie sieht ängstlich aus. Ein Riss geht durch die Küche und Maggie stürzt mit Möbeln, Geschirr und flatternden Blättern in die Tiefe. Und fällt und fällt. Wie Alice ins Kaninchenloch. Alles ist schwarz im Hintergrund. Dann erscheint eine Art Seil und „tastet“ nach Maggie, fasst sie um die Taille und zieht sie hoch. Es ist, wie sich herausstellt, die Zunge des GIGANTISCHEN A-Bären, der Maggie nun auf die Füße stellt. Maggie sieht aus wie Däumelinchen, Überreste der Küche und A-Bär sind riesig, schrumpfen dann aber auf ein normales Maß. Der A-Bär schrumpft noch mehr und wird zu einem Handfeger, mit dem Maggie nun vorsichtig die Scherben der zerstörten Kücheneinrichtung aufkehrt.

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