da sind wir wieder! In unserem ersten Blogbeitrag haben wir uns kurz vorgestellt, wer wir sind und worüber wir hier im Comic-Blog auf www.karikaturmuseum.at berichten.

Heute, in unserem zweiten Beitrag, stehen unser Comic-Projekt und seine Hauptfiguren im Zentrum: Maggie und Arnold!

Dies ist der Steckbrief für unser Projekt © Barbara Eggert und Jacky White

Maggie McFearsome and the Giant Anteater - Chapter 2

Kapitel 2: Meet Maggie & Arnold!

Liebe Comic-Fans,

 

da sind wir wieder! In unserem ersten Blogbeitrag haben wir uns kurz vorgestellt, wer wir sind und worüber wir hier im Comic-Blog auf www.karikaturmuseum.at berichten.

Heute, in unserem zweiten Beitrag, stehen unser Comic-Projekt und seine Hauptfiguren im Zentrum: Maggie und Arnold!

Dies ist der Steckbrief für unser Projekt:

 

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Maggie McFearsome and the Giant Anteater

ein Comic-Projekt von Eggy (Szenaristin) und Jacky (Comic-Künstlerin)

 

Genre                 Fantasto-romantic comedy

Sprache             Englisch und Spuren von Alt-Byzantinisch und Faunisch

Zielgruppe       Junge Frauen ab 16 – und alle anderen, die skurrile und mehrbödige Geschichten zu schätzen wissen

Umfang             ca. 350 Seiten

Umsetzung       zunächst als Webcomic auf anteater-comic.net (Start: Juli 2017), flankiert vom making of-Blog Maggie McFearsome and the Giant Anteater – ein Webcomic entsteht auf www.karikaturmuseum.at (Start: Juni 2017), später in Buchform

 

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Wäre Maggie McFearsome and the Giant Anteater schon als Buch erschienen – oder als kompletter Webcomic online, dann würdet Ihr in der deutschen Übersetzung folgenden Klappentext finden:

 

„Die fantasievolle, vom Leben etwas gebeutelte Maggie McFearsome ist eine talentierte Illustratorin mit mäßigem finanziellem Erfolg.

Gerade erst von ihrem Freund verlassen, versucht sie, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Unterstützt wird sie dabei von ihren Freunden – und vom mysteriösen Arnold, einem großen Ameisenbären mit besonderen Fähigkeiten, der bei Maggie einzieht und ihr Leben auf den Kopf stellt. Trotz diverser Missverständnisse und vieler Hindernisse werden Maggie und Arnold nach vielen seltsamen Träumen und einem surrealen Konzerterlebnis ein Liebespaar.

Stets mit einem Augenzwinkern erzählt, verschmelzen in der Graphic Novel Realität und Fantasie, wenn sich das Leben im San Francisco der frühen 1990er-Jahre und ein fantastisch-mythologisches Paralleluniversum miteinander verweben.“

 

Deutsche Übersetzung? Ja – denn das Original erscheint in englischer Sprache, weil wir uns von Anfang möglichst viele Leserinnen und Leser wünschen – daher auch die zweisprachige Facebook-Seite.

 

So klingt übrigens die englische Zusammenfassung.

“Imaginative yet buffeted by life, Maggie McFearsome is a talented illustrator of moderate financial success.

Dumped by a live-in boyfriend who suddenly moves out, Maggie struggles to get a grip on life again. Here she finds support with her friends as well as in Arnold, a mysterious Giant Anteater with special abilities who moves in with Maggie as a flat-mate. After some misunderstandings, a great many obstacles and a surreal concert of awesomely mind-bending proportions, Maggie and Arnold become a couple.

Eyes a-twinkle, the graphic novel fuses reality and fiction by interweaving life in San Francisco in the early 1990s with a parallel universe of mythological phantasia.”

 

Ehre wem Ehre gebührt – dass sich in der deutschen Version weder Tippfehler noch stilistische Ausreißer finden, verdanken wir dem professionellen Lektorat der Kinderbuchautorin Gudrun Likar, Korrekturen und Feinschliff der englischen Version dem schottischen Künstler Alexander Curtis. Wohl denen, die solche Freunde haben! Warum der Aufwand mit (muttersprachlichem) Lektorat, dazu auch noch von Profis, die selbst Bücher schreiben? Es ist eine Investition, die sich lohnt. Zugegeben: Wenn man die Zusammenfassung nur für den Hausgebrauch schreibt, wäre das natürlich übertrieben. Aber eine gut geschriebene Kurzzusammenfassung ohne ärgerliche Tipp- und Grammatikfehler braucht es schon, wenn man sein Projekt einem Verlag vorstellen möchte. Denn nur äußerst selten wird es außerhalb von Freundeskreis und Familie jemanden geben, der Zeit und Lust hat, sich durch ein vollständiges Skript zu arbeiten. Ein Profi schon lange nicht – da mag Euer 93-seitiges Szenario noch so spannend sein. Den hilfreichen Tipp, eine Synopsis anzufertigen, hat Barbara Yelin mir (Eggy) gegeben. Dafür bin ich ihr sehr dankbar, denn es war ein wichtiger Schritt in Richtung Professionalisierung für mich. Und vielleicht ja auch für Euch und Eure Projekte? Mir hat Barbaras Rat insofern schon Glück gebracht, da ich Jacky als Zeichnerin für das Projekt gewinnen konnte. (Allerdings mit der Langversion, die noch einmal 330 Wörter länger ist. Aber so viel wollen wir an dieser Stelle noch nicht von Maggies und Arnolds Abenteuern verraten, damit es nicht fad wird.)

 

Nun existieren in der Comic-Produktion im Wesentlichen zwei Arbeitsmodelle: Da gibt es diverse KünstlerInnen, die ihre eigenen Ideen in Text und Bild umsetzen, wie z.B. Inga Steinmetz, Katharina Greve, Craig Thompson, Alison Bechdel, Paul Madonna, Luke Pearson, und Yinfinity  – um nur einige zu nennen. Aber es gibt auch Teams mit (überwiegend) getrennten Zuständigkeitsbereichen. Barbara Yelin , arbeitet sowohl allein, aber auch gemeinsam mit Autoren, z.B. für „Gift“ (2010) mit Peer Meter und für „Der Sommer ihres Lebens“ (2017) mit Thomas von Steinaecker. „Das blaue Tagebuch“ (2001) ist eine ganz wunderbare Co-Produktion von André Juillard (Comiczeichner) Eckart Schott (Autor).

Es gibt natürlich noch weitere Modelle: Zeichenkollektive wie CLAMP und außerdem die Studios, in denen insbesondere die zeichnerischen Aufgaben von mehreren Personen ausgeübt werden. So steckte hinter „Tim und Struppi“ schon ab 1943 nicht mehr nur der Kopf von Hergé, auch wenn die Studios Hergé erst 1950 gegründet wurden. Aber zurück zum Zweiermodell:

 

Wer selbst nicht (so gut) zeichnen kann oder im Reich der Wortkunst nicht (ganz so) zu Hause ist aber auch Leute, die sich generell lieber mit anderen zusammentun, sollten sich für die Teamarbeit unbedingt jemanden suchen, mit dem/der die kreative Chemie stimmt. Dann ist es so, wie der Künstler Thomas Paster es umschreibt: „Aus der gegenseitigen Inspiration und gemeinsamen Reflektion kann etwas Drittes entstehen, was eine Person allein so nie hätte erschaffen können.“ Und, so unsere Erfahrung: Teamarbeit kann auch sehr viel Spaß machen!

 

Dass das zeichnerische Geschick von Eggy extrem ausbaubedürftig ist, und sie daher gut daran getan hat, sich nach einer Comic-Künstlerin für die Realisierung ihres Szenarios umzusehen, belegt folgendes Beispiel.

 

 

In der Denkblase seht Ihr übrigens nicht Maggie, sondern Mici, die Meerjungfrau – neben Anatoll die zweite Persönlichkeit in unserer Marketingabteilung.

(Psst, Geheimnis: Beide haben Pate gestanden für zwei Figuren aus dem Comicprojekt.)

 

Zum Abschluss zeigen wir heute die Visitenkarten, die Jacky für Maggie und Arnold angefertigt hat. Mehr Bilder von Maggie und Arnold findet Ihr auf Facebook und natürlich in unserem nächsten Blogeintrag. Dort werden wir u.a. berichten, wie bei uns die Arbeit im Team funktioniert und was wir bislang auf die Beine gestellt haben. Außerdem werden wir die Character sheets unseres Traumpaars mit Euch teilen.

 

 

Bis zum nächsten Beitrag!

Herzlich

Eggy und Jacky

 

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