02. 04. 2006 bis 24. 09. 2006
Anlässlich
seines fünfjährigen Bestehens zeigt das Karikaturmuseum Krems als
"Highlight" eine umfassende Ausstellung von Wilhelm Busch, dem Vater
und Altmeister der Bildgeschichte.
Das Herzstück der Schau ist das Original von Max und Moritz - Eine Bubengeschichte in sieben Streichen,
dem bekanntesten Werk von Wilhelm Busch, das 1864 entstanden ist. Wer
erinnert sich nicht an:"Dieses war der erste Streich, doch der zweite
folgt sogleich." oder "Rickeracke! Rickeracke! Geht die Mühle mit
Geknacke!". In mehr als vierzig Sprachen übersetzt, zählt Max und Moritz zu den beliebtesten und erfolgreichsten Kinderbüchern der Welt.
Neben
den Originalzeichnungen von "Der Eispeter" mit dazugehörigen
Druckstöcken werden alle weiteren Bildergeschichten von Wilhelm Busch
vollständig in Form von "Münchner Bilderbögen" im Rahmen der
Ausstellung zu sehen sein.
Ein eigener Abschnitt der Präsentation
wird Buschs Vorliebe für Nasen aller Art gewidmet: teils animiert,
teils stark vergrößert kann man sich seine "Nasenattacken" zu Gemüte
führen.
Mit unterschiedlichen Medien wird in diesert Schau das
großartige Werk von Wilhelm Busch präsentiert und seine wesentliche
Rolle als Vorläufer der modernen Bildergeschichte, die als Comic noch
zu seinen Lebzeiten einen ungeahnten Siegeszug in Amerika antrat,
herausgestellt.
Dieses außergewöhnliche Projekt wird in Kooperation mit dem Wilhelm Busch Museum Hannover realisiert werden.
Wilhelm Busch: Max und Moritz - Eine Bubengeschichte in sieben Streichen
Cover, 1865
© Wilhelm-Busch-Gesellschaft e.V., Hannover