Maggie McFearsome and the Giant Anteater - Chapter 6

Am 31. Juli war es endlich so weit. Wir haben die ersten beiden Seiten unseres Webcomics auf www.anteater-comic.net hochgeladen – und nun nimmt die Sache ihren Lauf. Monatlich werden wir einen weiteren Teil von Jackys künstlerischer Umsetzung des Eggy-Skripts (aka Szenario) veröffentlichen. Wer gerne sofort informiert werden möchte, sobald es etwas Neues zu sehen gibt, kann entweder Email-Follower des Wordpress-basierten Webcomics werden – oder Maggie&Arnold auf Facebook abonnieren.

Kapitel 6: Vom Szenario zur Comicseite

Liebe Fans von Maggie und Arnold,

am 31. Juli war es endlich so weit. Wir haben die ersten beiden Seiten unseres Webcomics auf www.anteater-comic.net hochgeladen – und nun nimmt die Sache ihren Lauf. Monatlich werden wir einen weiteren Teil von Jackys künstlerischer Umsetzung des Eggy-Skripts (aka Szenario) veröffentlichen. Wer gerne sofort informiert werden möchte, sobald es etwas Neues zu sehen gibt, kann entweder Email-Follower des Wordpress-basierten Webcomics werden – oder Maggie&Arnold auf Facebook abonnieren. Dort gibt es demnächst auch wieder neue Bilder unseres Marketingteams Anatoll und Mici, die sich – nach diversen Dienstreisen von Anatoll, zum Beispiel nach Paris (siehe Kapitel 4 des Comicblogs) – nun zu einem gemeinsamen Urlaub in Berlin treffen. Vielleicht hätten wir die beiden eher auf ein Marketingseminar schicken sollen, denn irgendetwas läuft da schief: Die Bilder der zwei erhalten immer die meisten Likes auf Facebook – und EIGENTLICH sollen die zwei ja für das [Web-]Comic-Projekt werben – und sich nicht selbst in den Vordergrund drängen. Nach dem Urlaub ist da ein Strategiemeeting angesagt.

Aber zurück zum Webcomic. Vielen, vielen Dank für euer positives Feedback bislang! Wir freuen uns riesig, dass Euch die ersten beiden Seiten gefallen und dass Ihr gespannt darauf seid, wie es weiter geht – selbst diejenigen unter Euch, die schon das gesamte Szenario kennen. Bitte erzählt auch in Eurem Freundes- und Bekanntenkreis von dem Projekt und teilt bitte auch unsere Facebook-Einträge.

Eine Leserin wollte wissen, wie viele Seiten Skript denn den ersten beiden Seiten zugrunde lagen. Antwort: Nicht einmal eine halbe Seite! Exklusiv für Euch hier eine Gegenüberstellung von der ersten Comic-Seite und der Passage im Skript, die dieser zugrunde liegt.

 

 

Ein klassisches Szenario ist das nicht – zugegeben. Und wir möchten auch Euch ermutigen, auch bei Euren eigenen Projekten Eure eigenen Wege zu finden, wie Ihr eine Vorlage entwickelt, die für eine künstlerische Umsetzung funktioniert. Wie diese aussieht, hängt ganz davon ab, was IHR braucht. Für Maggie und Arnold haben wir von Anfnag an gerne mit Referenzbildern gearbeitet – und daher sind Bilder, die wir z.B. auf unserer geheimen Pinterest-Seite pinnen, ein wichtiger Bestandteil unserer Kommunikation. Und wir haben uns auch getroffen und geskypt und so vieles besprochen, daher mussten ganz viele Informationen nicht ins Skript. Jackys künstlerische Umsetzung hat dann auf Anhieb für uns beide gestimmt. Das lag gewiss auch daran, dass wir uns durch unsere Ausstellungsprojekte inzwischen in die Story um Maggie und Arnold eingelebt haben. Ein wenig mehr Beschreibung gibt es aber schon im  „Vorspann“ für den Comic, der einige der Hauptpersonen einführt – und die zunächst eher bedrückende Atmosphäre vermittelt. Diesen Vorspann teilen wir hier exklusiv mit Euch:

 

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Vorabinformationen

 

Maggie McFearsome ist Illustratorin für Bücher über Dinge, die es nicht gibt. In der Realität heißt das, dass sie in erster Linie Kinderbücher bebildert. Ihr größter Wunsch ist es aber, eine große Enzyklopädie der Fabelwesen zu schreiben und zu illustrieren. Bislang hat sie aber keinen Verlag für dieses Projekt gefunden. Sie fertigt außerdem gerne Karten von fiktiven Welten und Ländern an. Oft geht die Phantasie mit ihr durch – und was sie dann erlebt, ist für sie genauso real wie die Wirklichkeit. Mindestens.

Maggie arbeitet zu Hause, in einem kleinen viktorianischen Haus mit Garten in den Avenues in der Nähe vom Golden Gate Park in San Francisco.

Dort lebt sie alleine, aber dieser Zustand währt noch nicht allzu lange: Am Briefkasten vor dem Haus, einem veritablen amerikanischen Modell mit Fähnchen zum Hochklappen, falls der Postbote Briefe mitnehmen soll, steht noch der Name von ihrem Ex-Mitbewohner und Ex-Freund: Anthony Odair-Smith. Maggie hat seinen Namen mit Kreppband durchge-x-t, was zeigt, dass sie

  • noch nicht lange getrennt sind
  • Maggie sich noch nicht so ganz mit der Trennung abgefunden hat, sonst hätte sie Anthonys Namen ja auch überpinseln können.

Anthony hat sich entschieden, wieder zu seiner Exfrau zurückzukehren (den Doppelnamen hat er nach der Scheidung behalten, weil Smith alleine kein erfolgsversprechender Name für einen Jazzmusiker ist – und Anthony ist Saxophonist) – zumindest hat er das Maggie gegenüber behauptet. Das stimmt aber nicht – Maggie war ihm lediglich zu intensiv. Was auch immer das heißen soll.

Maggie ist irgendetwas zwischen 25 und 45, je nach Tagesform. Sie ist durchschnittlich groß, überdurchschnittlich knochig und hat langes rotes Haar und ÜBERALL Sommersprossen, manche davon in Ameisenform, was ihr selbst nicht so gut gefällt. Ihr ist ständig kalt. Sie hinkt ein kleines bisschen. Aber das sieht man kaum. Als Teenager wollte Maggie Balletttänzerin werden, hatte dann aber einen Fahrradunfall – und mit der Hüfte ist es dann nie wieder so wie früher geworden. Sie tanzt immer noch gerne, aber natürlich nur privat. Derzeit jedoch garnicht, denn sie hat ganz andere Sorgen: Sie muss einen neuen Mitbewohner finden, denn alleine kann sie das Haus nicht finanzieren – zumindest nicht jetzt, denn Maggie hat derzeit nicht so viele Aufträge. Zur Zeit helfen die Nachbarn Maggie finanziell aus, mit denen sie gut befreundet ist: ein schwules Paar, Robin Garland und Takeo Kobayashi. Die beiden wollen schon länger ein Kind adoptieren, aber das zieht sich hin. Derzeit haben sie immerhin zwei Meerschweinchen, Minnie und Peggy, auf die Maggie aufpasst, wenn die Gaybours fürs Wochenende nach Yosemite oder sonstwohin fahren. Robin dreht Dokumentarfilme, bevorzugt über Tiere, Takeo ist Keramiker und hat sich auf seltsame Gefäße spezialisiert. Maggie hat schon einige davon geschenkt bekommen, weil sie immer so gut auf die Meerschweinchen aufpasst.

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Somit ist nun die große Überraschung gelüftet: Auch Meerschweinchen-Fans werden auf ihre Kosten kommen! Ob das beim Marketing helfen wird? Dazu gibt es in zwei Wochen mehr zu erfahren, wenn wir darüber berichten, wie wir es angehen, unser Projekt publik zu machen. Nachdem nämlich – nicht wirklich verwunderlich – deutsche Transkriptionen nicht für eine Platzierung auf der feinen Plattform http://www.webcomic-verzeichnis.de/ reichen, verfolgen wir nun andere Ideen, die wir beim nächsten Mal mit Euch teilen werden.

Wir freuen uns auf Euch!

Herzlich

Eggy & Jacky

 

Veröffentlicht von Karikaturmuseum Krems

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