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Preis für digitale Karikatur, kritische Zeichenkunst und Satire

Weltweit arbeiten immer mehr Künstler/innen mit digitaler Technik. Auch Karikaturen und Cartoons werden, neben den traditionellen Techniken wie Bleistift, Tusche oder Acryl, mittels Computer gezeichnet, digital koloriert und publiziert. Der SOKOL fördert diese künstlerische Entwicklung mit einem innovativen und zukunftsorientierten Preis.

Der SOKOL wird alle 5 Jahre über unsere digitalen Kanäle ausgeschrieben und im Folgejahr verliehen. Die Arbeiten qualifizierter Künstler/innen werden nach zeichnerischer Qualität, politischem und innovativem Geist, wie auch medialer Umsetzung bewertet und diskutiert. 

Unter der Schirmherrschaft von Annemarie Sokol wählt eine internationale Jury die Nominierten aus und ernennt den/die Preisträger/in. 

Sie wollen Ihr Werk einreichen? Hier geht's zur Ausschreibung...

Competition Sokol Prize (English Version) - click here...

Ausschreibung

Allgemeines

Der Preis wird ab dem Jahr 2017 alle 5 Jahre vor allem über digitale Kanäle und Social Media international ausgeschrieben und im Folgejahr verliehen. Er richtet sich weltweit an Zeichner/innen, die ihre digitalen und traditionell gezeichneten Karikaturen im musealen und wissenschaftlichen Kontext präsentieren möchten. Teilnehmen können Künstler/innen, Studierende und Absolvent/innen einer künstlerischen oder grafischen Ausbildung sowie künstlerisch tätige Personen aus dem In- und Ausland ab der Vollendung des 18. Lebensjahres. Die Wahl des Themas bleibt dem/der Künstler/in überlassen.

Einreichfrist:  Beginnt am 29.3.2017, und endet am 1.1.2018, 20:00 (MEZ).

Preis:  Es werden Preise an nationale und internationale Gewinner/innen im Wert von über 30.000 EUR verliehen. Sie teilen sich wie folgt auf:

11.000 EUR Sokol-Preis für digitale Karikatur (Hauptpreis) für digitale Einreichungen
4.000 EUR Sokol-Förderpreis für digitale Einreichungen
1.300 EUR 2 x AIR-ARTIST IN RESIDENCE Stipendien* für digitale Einreichungen
11.000 EUR

Sokol-Würdigungspreis für besondere Leistungen oder Lebenswerk – digitale und traditionelle Einreichungen

*An internationale Teilnehmer/innen werden darüber hinaus zwei Stipendien von
AIR–ARTIST IN RESIDENCE vergeben. Diese umfassen die kostenlose Unterbringung in einer Atelierwohnung in Krems für jeweils zwei Monate (Wert des Apartments/Studiomiete über 2.000 EUR), einen monatlichen Zuschuss von jeweils 1.300 EUR und die persönliche Betreuung vor Ort. Österreichische Kunstschaffende sind von der Vergabe der Stipendien ausgeschlossen.

Verfahrensablauf

1. Die Einreichunterlagen sind von den Teilnehmer/innen als Portfolio in Datenform (Format PDF, max. Dateigröße 5 MB) oder als Link zu einem Online-Portfolio bzw. zu einer Homepage, einer Galerie oder einer Facebook-Seite bis spätestens 1.1.2018, 20 Uhr (MEZ) an die folgende E-Mail-Adresse zu schicken: . Das Portfolio hat eine Zahl von mindestens vier und maximal zehn Arbeiten zu umfassen und sollte möglichst aus den letzten zwei Jahren stammen. Bitte keine Originale schicken, diese werden nicht retourniert! Eine Haftung für abgegebene Originale wird nicht übernommen. Die Einreichunterlagen sollen darüber hinaus einen ein- bis zweiseitigen Lebenslauf enthalten, der folgende Daten einschließt: Vor- und Zuname, Geburtsdatum, Berufsbezeichnung, Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Kontoverbindung. Einsendungen sind auf Einladung und in Eigeninitiative möglich.

2. Einsendungen, die nicht den Vorgaben dieser Ausschreibung entsprechen, werden nicht weiter berücksichtigt. Eine gesonderte Verständigung über die Nichtberücksichtigung erfolgt nicht.

3. Die Einsendungen werden nach Ablauf der Einreichfrist von einer unabhängigen Fachjury gesichtet. Die Fachjury hat bis zu 15 Mitglieder. Es erfolgt eine Beurteilung aller Einsendungen durch die einzelnen Jurymitglieder, die unabhängig voneinander und online nach einem vorgegebenen Punktesystem bewerten. Dieses Vorabauswahlverfahren wird bis 15.2.2018 abgeschlossen. Die Teilnehmer/innen mit der höchsten Punktezahl werden für die Preisverleihung nominiert (ca. 15 Teilnehmer/innen) und die Nominierten werden gesondert per E-Mail verständigt. In erster Linie wird das Portfolio der Künstler/innen bewertet. Neben der Erreichung des Ausschreibungsziels und der kreativen Idee stehen der besondere Grad an Originalität, die zeichnerische Qualität, die politische Aussagekraft, der innovative Geist und die medial interessante Umsetzung als wichtigste Kriterien im Fokus. Die Abstimmungen der Fachjury sind nicht öffentlich, das Ergebnis endgültig und auf dem Rechtsweg nicht anfechtbar.

4. In weiterer Folge werden die Einsendungen der nominierten Künstler/innen im Rahmen der Erich-Sokol-Ausstellung im Frühjahr 2018 in einem eigenen Ausstellungsraum im Karikaturmuseum Krems präsentiert. Hier können Museumsbesucher/innen die Preisträger/innen mitbestimmen, indem sie im Sinne einer modernen Besucherinteraktion ihre Stimme abgeben können. Das Crowdvoting entspricht in der Gewichtung der Stimme eines Jurymitglieds. Im Herbst 2018 werden nach Juryentscheid die Preisträger/innen gekürt. Die Fachjury ist auch berechtigt, Künstler/innen von sich aus für den Wettbewerb vorzuschlagen.

5. Die Gewinner/innen werden nach erfolgter Ermittlung zeitnah per E-Mail verständigt. Eine persönliche Verständigung anderer Wettbewerbsteilnehmer/innen als der Nominierten erfolgt nicht.

6. Die Preise werden im Herbst 2018 im Rahmen einer Preisverleihung der Erich-Sokol-Ausstellung im Karikaturmuseum Krems in einem festlichen Akt von der Witwe des verstorbenen Künstlers, Annemarie Sokol, übergeben.

7. Das Karikaturmuseum Krems wendet sich an eine heterogene und breit gefächerte Gruppe von Besucher/innen, darunter auch Kinder, und ist berechtigt, Einsendungen mit menschenverachtenden und diskriminierenden Inhalten von der Wettbewerbsteilnahme auszuschließen. Der Veranstalter hat keine Verpflichtung, die Gründe für einen Ausschluss mitzuteilen. Teilnehmer/innen, die versuchen, den Wettbewerbsverlauf zu stören oder zu manipulieren, oder gegen geltendes Recht oder gegen die Rechte Dritter verstoßen, werden ebenfalls von der Teilnahme ausgeschlossen.

Jury

Unter der Schirmherrschaft von Annemarie Sokol entscheidet eine international besetzte Fachjury über die Vergabe der Preise. Die Jury besteht aus 15 Expert/innen, aus den Bereichen Karikatur, Medien, Online Publishing und aus Vertretern der Erich Sokol Privatstiftung Mödling, sowie der Abteilung Kunst und Kultur des Landes Niederösterreich und des Karikaturmuseum Krems. Das Karikaturmuseum Krems behält sich die Anzahl der Jurymitglieder sowie eine Änderung der Zusammensetzung der Jury vor.

Jean Mulatier, Karikaturist und Fotograf (F)
Sebastian Krüger, Karikaturist und Maler (D)
Dr. Gisela Vetter Liebenow, Wilhelm Busch Museum Hannover (D)
Thomas Wizany, Karikaturist (AT)
Michael Pammesberger, Karikaturist (AT)
Gerhard Haderer, Karikaturist (AT)
Maria Picasso, Illustratorin (ESP)
Achdé, Comic Zeichner und Karikaturist (F)
Rosa von Suess, Medientechnik / FH St. Pölten (A)
Kianoush, Karikaturist (IR, F)

Markus Wintersperger, Digitale Medien / FH ST Pölten (AT)
Katharina Greve, Architektin und Karikaturistin (D)

Vertreter/innen der Abteilung Kunst und Kultur des Landes Niederösterreich (A)
Vertreter/innen der Landessammlungen Niederösterreich (A)

Gottfried Gusenbauer, künstlerischer Direktor Karikaturmuseum Krems (AT)

Kontakt

Karikaturmuseum Krems
Steiner Landstraße 3a
A-3500 Krems an der Donau
E-Mail:


Konzept: Annemarie Sokol, Erich Sokol Privatstiftung Mödling; Gottfried Gusenbauer, Künstlerischer Direktor Karikaturmuseum Krems
Partner: ORF/Grafik, ORF NÖ, Donau-Universität Krems, FH St. Pölten

Rechtliches

Die Wettbewerbsteilnehmer/innen müssen Schöpfer/innen der eingereichten Werke und damit Urheber/innen im Sinne des § 10 Abs. 1 des Urheberrechtsgesetzes, BGBI. Nr. 111/1936, in der geltenden Fassung, sein. Mit der Einreichung eines Portfolios an angegebene E-Mail Adresse räumen die Künstler/innen dem Karikaturmuseum Krems das Recht ein, die Arbeiten an die Jurymitglieder weiterzuleiten. Darüber hinaus geben die Wettbewerbsteilnehmer/innen ihr Einverständnis, im Fall der Nominierung zum Sokol-Preis für digitale Karikatur, kritische Zeichenkunst und Satire, dem Karikaturmuseum Krems unentgeltlich das Recht einzuräumen, das/die nominierte(n) Werk(e) in der Ausstellung zu präsentieren und im Zusammenhang mit der Ausstellung und der Preisverleihung zu verwerten. Dies umfasst die Veröffentlichung und Verwertung der Arbeiten im Rahmen der Berichterstattung, Dokumentation, Publikation und von Werbezwecken.

Das zeitlich und sachlich uneingeschränkte kostenfreie Reproduktionsrecht für den Katalog, die Öffentlichkeitsarbeit und Marketing (inkl. Internet, Social Media, Facebook, nicht-kommerzielle Apps), die Ausstellungsvermittlung und für Dokumentationszwecke nach Ausstellungsende gilt mit der Einreichung von Unterlagen ebenfalls als erteilt, wenn der/die Teilnehmer/in nicht ausdrücklich schriftlich anders verfügt. Die Werknutzung hat jeweils unter der Nennung des/der Wettbewerbsteilnehmers/in als Urheber/in zu erfolgen.

Weiters wird mit der Einreichung ausdrücklich zugestimmt, dass im Fall einer Nominierung die Daten des/der potentiellen Preisträgers/Preisträgerin gemäß den Bestimmungen des Datenschutzgesetzes 2000, BGBI. I Nr. 165/1999, in der geltenden Fassung, verwendet werden dürfen.

Der Veranstalter behält sich das Recht vor, Teilnehmer/innen vom Wettbewerb auszuschließen, die gegen die Teilnahmebedingungen verstoßen.

Mit dem Preisgeld ist die Rechteeinräumung abgegolten. Ein weiterer Kostenersatz oder Aufwandsentschädigung ist ausgeschlossen. Die nicht siegreichen Wettbewerbsteilnehmer/innen erhalten keine Aufwandsentschädigung.

Mit der Teilnahme am Wettbewerb erkennen alle Teilnehmer/innen die Bedingungen dieser Ausschreibung an. 

 

Herzlichen Dank für Ihre Einreichungen!

Stimmen zu Erich Sokol

„[...]Erichs Zeichnungen haben eine fröhliche Ausgelassenheit, und das Spielerische seiner Kompositionen macht offensichtlich, dass er an seiner Arbeit wirklich Spaß hatte. Seine gezeichneten Geschichten lassen ein unglaubliches Talent für die Verwendung von Licht und Farbe erkennen, und sein künstlerischer Stil ist ganz und gar unverwechselbar. Bis heute sind diese sagenhaft entzückenden, unbenasten Sexbomben, ob Vamp, Unschuld oder was auch immer dazwischen, unverwechselbar Sokol.“

Hugh M. Hefner, Gründer des Männermagazins "Playboy"

 

„Und trotzdem ist das ein Mann, dessen Bilder den Österreichern geläufiger sind als die Werke Rembrandts, Klimts und Picassos. Denn er macht mit seinen Assistenten im Fernsehen die Inserts, die Dias und das, was vor der Sendung kommt, was man „Signäschn“ spricht und „Signation“ schreibt, was den Zuschauern auf das Folgende heiß werden lässt und ihn einstimmt. [...] Dieser Mann prägt das äußere Gesicht des Fernsehens. Er hat eine verspiele Hand, einen feinen Witz, einen Sinn für das, was es wiegt, und hat über allem die zarte Ironie, derer es bedarf, damit man heutzutage was gilt. Er ist ein Glück und ein Spaß fürs ganze Land, dieser wunderbare, merkwürdige Herr Sokol.”

Robert Löffler, Journalist, 1972 in der Sendung: „Hör zu“

 

„Der kulturelle Verfall betrifft immer diejenigen, die es zuletzt merken.“ 

Zitat von Erich Sokol

 

Biographie

1933

Erich Sokol wird am 31. März in Wien geboren

1939-1952

besucht Kurse an der „Künstlerischen Volkshochschule in der Akademie der bildenden Künste“ in Wien

1957-1959

Studium an der Hochschule für Welthandel 

1955-1957

Verkaufserfolge mit Bildwitzen und politischen Karikaturen u.a. für Neuer Kurier, Die Presse, Der Stern, Wiener Bilderwoche, Schweizer Illustrierte Zeitung uvm.

1959

Titelblätter und Zeichnungen für das Männermagazin Playboy und The Lion Magazine; Zuerkennung des Preises der Artist’s Guild of Chicago für „Editorial Art“ 

1961

Sein Band „American Natives“ erscheint in London. Eintritt in die Redaktion der sozialdemokratischen Wiener Arbeiter-Zeitung als politischer Karikaturist. 

1965

Freier Mitarbeiter bei der Süddeutschen Zeitung - er erlangt in Österreich erste Bekanntheit.

1967

Chefgrafiker beim ORF

1971

Verleihung der „Goldenen Kamera“ von Hör zu

1972

Verleihung des Staatspreises für Werbung für seine Austrian Airlines-Kampagne

1973

Debüt als Regisseur einer Fernsehsendung

1975

Erstes Titelbild für die Neue Kronen-Zeitung

1977

Preis der Stadt Wien für angewandte Kunst

1982

Goldenes Ehrenzeichen der Stadt Wien

1986

Johann Nestroy-Ring

1987

Art-Direktor für den gesamten Design-Bereich des ORF 

1992

Vorzeitige Pensionierung als Art Direktor des ORF

Arbeitete für die Magazine trend , profil, Playboy und Die Bühne, sowie für die Tageszeitungen Die Presse und die Kronen Zeitung

1996

Gründung der Erich Sokol Privatstiftung 

1997

Ehrenzeichen für Verdienste um Kunst und Kultur in der Stadt Mödling

2001

Auszeichnung mit dem Olaf-Gulbransson-Preis 

Hochzeit mit Annemarie Höld-Praschl

2002

Ankündigung des Titels Professor (Verleihung posthum zum 70. Geburtstag)

2003

Erich Sokol stirbt in der Nacht auf Donnerstag, den 20. Februar 2003 in seinem Haus in Mödling

Mein Besuch

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