© Erich Sokol Stiftung Mödling

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Stimmen zu Erich Sokol

„[...]Erichs Zeichnungen haben eine fröhliche Ausgelassenheit, und das Spielerische seiner Kompositionen macht offensichtlich, dass er an seiner Arbeit wirklich Spaß hatte. Seine gezeichneten Geschichten lassen ein unglaubliches Talent für die Verwendung von Licht und Farbe erkennen, und sein künstlerischer Stil ist ganz und gar unverwechselbar. Bis heute sind diese sagenhaft entzückenden, unbenasten Sexbomben, ob Vamp, Unschuld oder was auch immer dazwischen, unverwechselbar Sokol.“

Hugh M. Hefner, Gründer des Männermagazins "Playboy"

 

„Und trotzdem ist das ein Mann, dessen Bilder den Österreichern geläufiger sind als die Werke Rembrandts, Klimts und Picassos. Denn er macht mit seinen Assistenten im Fernsehen die Inserts, die Dias und das, was vor der Sendung kommt, was man „Signäschn“ spricht und „Signation“ schreibt, was den Zuschauern auf das Folgende heiß werden lässt und ihn einstimmt. [...] Dieser Mann prägt das äußere Gesicht des Fernsehens. Er hat eine verspiele Hand, einen feinen Witz, einen Sinn für das, was es wiegt, und hat über allem die zarte Ironie, derer es bedarf, damit man heutzutage was gilt. Er ist ein Glück und ein Spaß fürs ganze Land, dieser wunderbare, merkwürdige Herr Sokol.”

Robert Löffler, Journalist, 1972 in der Sendung: „Hör zu“

 

„Der kulturelle Verfall betrifft immer diejenigen, die es zuletzt merken.“ 

Zitat von Erich Sokol

 

Biographie

1933

Erich Sokol wird am 31. März in Wien geboren

1939-1952

besucht Kurse an der „Künstlerischen Volkshochschule in der Akademie der bildenden Künste“ in Wien

1957-1959

Studium an der Hochschule für Welthandel 

1955-1957

Verkaufserfolge mit Bildwitzen und politischen Karikaturen u.a. für Neuer Kurier, Die Presse, Der Stern, Wiener Bilderwoche, Schweizer Illustrierte Zeitung uvm.

1959

Titelblätter und Zeichnungen für das Männermagazin Playboy und The Lion Magazine; Zuerkennung des Preises der Artist’s Guild of Chicago für „Editorial Art“ 

1961

Sein Band „American Natives“ erscheint in London. Eintritt in die Redaktion der sozialdemokratischen Wiener Arbeiter-Zeitung als politischer Karikaturist. 

1965

Freier Mitarbeiter bei der Süddeutschen Zeitung - er erlangt in Österreich erste Bekanntheit.

1967

Chefgrafiker beim ORF

1971

Verleihung der „Goldenen Kamera“ von Hör zu

1972

Verleihung des Staatspreises für Werbung für seine Austrian Airlines-Kampagne

1973

Debüt als Regisseur einer Fernsehsendung

1975

Erstes Titelbild für die Neue Kronen-Zeitung

1977

Preis der Stadt Wien für angewandte Kunst

1982

Goldenes Ehrenzeichen der Stadt Wien

1986

Johann Nestroy-Ring

1987

Art-Direktor für den gesamten Design-Bereich des ORF 

1992

Vorzeitige Pensionierung als Art Direktor des ORF

Arbeitete für die Magazine trend , profil, Playboy und Die Bühne, sowie für die Tageszeitungen Die Presse und die Kronen Zeitung

1996

Gründung der Erich Sokol Privatstiftung 

1997

Ehrenzeichen für Verdienste um Kunst und Kultur in der Stadt Mödling

2001

Auszeichnung mit dem Olaf-Gulbransson-Preis 

Hochzeit mit Annemarie Höld-Praschl

2002

Ankündigung des Titels Professor (Verleihung posthum zum 70. Geburtstag)

2003

Erich Sokol stirbt in der Nacht auf Donnerstag, den 20. Februar 2003 in seinem Haus in Mödling

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